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Ziele des Vereins

Das alte Sprichwort vom Taler mit den zwei Seiten trifft auch auf das Gebiet der „Staatsgrenze West“ der ehemaligen DDR zu. An der Barriere zwischen zwei Weltsystemen ist viel Unrecht geschehen: Zwangsaussiedlungen, Todesschüsse, Beseitigung ganzer Ortschaften. Diese Ausgrenzung hat jedoch auch zur Entstehung wertvoller Ruhezonen geführt, die heute als zum Teil einmalige Ökosysteme besonderen Schutz genießen. Zwei Großschutzgebiete - Mecklenburgisches Elbetal und Biosphärenreservat Schaalsee - sorgen nicht nur für die Erhaltung und Entwicklung ökologisch wertvoller Strukturen sondern fördern auch nachhaltige Wirtschaftsweisen und landschaftlich verträgliche Dorfentwicklungen - nicht immer konfliktlos. Denn der Wert dieser Landschaft wird ihrer Bevölkerung erst allmählich bewusst. Auf „sanften Tourismus“ zielende Vermarktungsstrategien kollidieren oft mit den Interessen von Landwirten, Jägern und solchen Gemeinden, die „wirtschaftlichen Aufschwung“ eher in großräumiger Gewerbeansiedlung vermuten. In diesem Spannungsfeld stehen Bemühungen privater Naturschutzinitiativen in der Peripherie genauso wie durch aufwendige EU-Programme geförderte Entwicklungen in Großschutzgebieten.


Der Erhalt und die Pflege der nicht minder attraktiven Landschaft zwischen diesen Schutzgebieten ist Schwerpunkt der Vereinsarbeit. Ohnehin gilt die Gegend bei Kennern als Geheimtipp. Speziell die „Grenzheide“ bei Leisterförde als Teil der Landschaft, die auch als „Grünes Band“ bekannt ist, entwickelte sich inzwischen zu einem schmalen aber mehrere Kilometer langen landschaftlichen Kleinod. Ihre Pflege wird nicht staatlich gefördert sondern finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Viele Menschen haben erkannt, dass sie trotzdem erhalten werden sollte und setzen sich  im nunmehr unter dem Kürzel „Heideverein“ bekannten und bunt gemischten Grüppchen aktiv dafür ein.


Entdeckung, Erhaltung und Wiederherstellung lebendiger Kostbarkeiten als Ausgangspunkt für Begegnung stehen im Vordergrund der Bemühungen des Vereins, der sich unter anderem der Pflege von Verwaldung bedrohter Heideflächen links und rechts des alten Kolonnenweges verschrieben hat.


Auch angrenzende Gemeinden werden bei Vorhaben der Landschaftspflege von uns unterstützt. In Arbeitseinsätzen mit und ohne Technik, bei denen Menschen aus Ost und West gemeinsam anpacken, deren Organisationen sonst weniger miteinander „am Hut“ haben (z.B. Jäger und andere Naturschützer), lernen sie sich besser kennen und respektieren.

Durch Vereinsmitglieder geführte Exkursionen bringen Historie und Landschaft der Öffentlichkeit näher.


Eine solche Exkursion beginnt z. B. auf schleswig-holsteinischer Seite am Gedenkkreuz für Michael Gartenschläger, der 1976 hier beim Abbau einer Selbstschussanlage durch ein Spezialkommando der DDR-Grenztruppen erschossen wurde.

Neben Exkursionen gehören auch Vorträge und Seminare zur Öffentlichkeitsarbeit des Vereins. Dabei sind Kinder und Jugendliche gern gesehene Gäste.


Fernziel ist, den ehemaligen Kolonnenweg vom Naturpark Elbetal bis an das Biosphärenreservat Schaalsee für Fußgänger, Radfahrer und Reiter durchgängig zu machen und zu erhalten, sowie das Umfeld im Sinne des Naturschutzes zu gestalten und zu pflegen. Dadurch soll ein Beitrag zur Pflege regionalen Kulturerbes und zur historischen und ökologischen Bildung und Begegnung geleistet werden.

Till Backhaus und Team im Einsatz
 
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