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Satzung

Satzung des Landschaftspflegevereines Mecklenburgisches Elbetal, Heidelandschaft, Schaalsee e.V.

erarbeitet von Anwaltssozietät Dr. Bergmann & Partner"

info@anwaltssozietaet-bergmann.de

beschlossen von der Gründungsversammlung am 29.01.2002 in Boizenburg


Die in der Satzung verwendeten, auf Personen bezogenen Substantive und Artikel werden zur Vereinfachung des Leseflusses vorwiegend in der maskulinen grammatischen Form verwendet; es ist jedoch jeweils auch die feminine Form implizit gemeint.


§1 Name, Sitz, Wirkungsbereich, Geschäftsjahr


(1) Der Verein fuhrt den Namen „Landschaftspflegeverein Mecklenburgisches Elbetal, Heidelandschaft, Schaalsee".

Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden

und dann den Zusatz „e.V." fuhren. (Anmerkung: 2003 geschehen, W. Kniep)


(2) Der Verein hat seinen Sitz in Boizenburg (Anmerkung: seit 2004 Alte Gärtnerei Leisterförde, W. Kniep).


(3) Der Wirkungsbereich des Vereins erstreckt sich auf das Gebiet des Landkreises Ludwigslust in Mecklenburg-Vorpommern.


(4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Das erste Rumpfgeschäftsjahr endet am 31.12.2002.


§2 Vereinszweck


(1) Zweck des Vereins ist


a) Zur Verwirklichung der in dem Gesetz zum Schutz der Natur und der Landschaft im Lande  Mecklenburg-Vorpommern vom 21. Juli 1998 genannten Ziele und Grundsätze beizutragen.

Der Verein widmet sich der Durchführung und Förderung landschaftspflegerischer und -gestalterischer Maßnahmen, die aus Gründen des Naturschutzes und der Landschaftspflege angezeigt sind;


b) daran mitzuwirken, daß die Kulturlandschaft durch geeignete Maßnahmen

auf land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken gepflegt, erhalten und, soweit erforderlich, gestaltet wird. Die Mitwirkung umfaßt die Beteiligung an der Umsetzung von Förderprogrammen für umweltgerechte und naturschonende Landbewirtschaftung sowie die Förderung Naturraum bezogener Landnutzungskonzepte mit dem Ziel einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung der Landschaft unter Berücksichtigung der gewachsenen Wirtschaftsstruktur;


c) die Pflege und Bewahrung kulturhistorisch wertvoller Objekte.


(2) Aufgaben des Vereins sind insbesondere


a) Naturschutz und Landschaftspflege durch die Bündelung der Kräfte in der

Vereinsregion zu fördern und dem konzeptionellen Gedanken der Landschaftspflege, dem partnerschaftlichen Zusammenwirken zwischen

Landwirten, im Naturschutz aktiven Personen und politischen Mandatsträgern breitere Geltung zu verschaffen und ihn zu verwirklichen.

So sollen im Verein als Mitglieder Landwirte, Gebietskörperschaften

(vertreten durch die Kommunalpolitiker), im Naturschutz engagierte Personen, auf Leben, Kultur und Arbeit im ländlichen Raum bezogene Vereine, Garten- und Landschaftsbaubetriebe, Unternehmen des Tourismus und für die Vereinszwecke eintretende sonstige Personen auf freiwilliger Basis zusammenarbeiten;


b) Unter Berücksichtigung der gewachsenen land- und forstwirtschaftlichen Strukturen

- die Schaffung eines wirkungsvollen und ausreichenden Biotopverbundsystems durch Neuanlage naturnaher Lebensräume und die vernetzende Flächensicherung zu fordern,

- für ökologisch wertvolle Flächen im Einvernehmen mit den Naturschutzbehörden und Eigentümern/Nutzern die notwendige Pflege zu sichern, um hierdurch eine möglichst vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und zu fördern,

- auf eine flächendeckend naturverträgliche Landnutzung und auf den Vertragsnaturschutz hinzuwirken;


c) die fachliche Qualifizierung der im Naturschutz und in der Landschaftspflege Tätigen zu fördern;


d) mit den zuständigen Behörden und öffentlichen Stellen bei der Umsetzung ihrer Ziele  im  Bereich  des  Naturschutzes  und  der  Landschaftspflege konstruktiv zusammen zu arbeiten,


e) in der Öffentlichkeit verstärkt für die Notwendigkeit des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu informieren sowie für den Erhalt der gewachsenen Kulturlandschaft einzutreten.


(3) Zur Durchführung der satzungsgemäßen Aufgaben werden unter Beachtung ökologischer    Aspekte und der Wirtschaftlichkeit vorrangig ortsansässige Landwirtschaftsbetriebe und - soweit dies aus fachlichen Gründen angezeigt erscheint - auch ortsansässige Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaues eingeschaltet.


(4) Der Verein wirkt in Wahrnehmung seiner Aufgaben als Projektträger für das Land Mecklenburg-Vorpommern bzw. die  Gebietskörperschaften. Er  strebt  eine enge Zusammenarbeit mit allen anderen in Naturschutz und Landschaftspflege tätigen Kräften an, insbesondere mit den Naturschutzverbänden.


§3 Gemeinnützigkeit


(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige  und förderungswürdige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung, und zwar insbesondere durch die Förderung des Artenschutzes sowie der Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und des Landesnaturschutzgesetzes.


(2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.


(3) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.


(4) Die Vereinsmitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Entgelte für Tätigkeiten nach § 2 der Satzung und der Ersatz von Aufwendungen sind davon nicht berührt. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins weder eingezahlte Beiträge zurück, noch haben sie irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§4 Mitgliedschaft


(1) Mitglieder können alle natürlichen oder juristischen Personen des öffentlichen oder privaten Rechts werden, die sich zu den Zielen und Aufgaben des Vereins bekennen.


(2) Zum Ehrenmitglied können natürliche Personen ernannt werden, die sich um den Verein oder seine Ziele besondere Verdienste erworben haben. Die Ernennung erfolgt durch den Vorstand; vorschlagsberechtigt ist jedes Vereinsmitglied.


(3) Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft ist schriftlich bei der Geschäftsstelle einzureichen. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.

Lehnt dieser eine Aufnahme ab, so entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Bewerbers endgültig, und   zwar  mit  der  Mehrheit der gültigen Stimmen der Anwesenden.


(4) Die Mitgliedschaft erlischt


a) durch den Tod eines Mitgliedes, bei juristischen Personen und Vereinigungen mit der Einstellung der Geschäftstätigkeit oder der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Bei Zusammenlegung von Kommunen im Zuge einer Kommunalgebietsreform geht

die Mitgliedschaft auf die Nachfolgekommune über;


b) durch schriftliche Austrittserklärung, die nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres zulässig ist. Die Austrittserklärung ist an den Vorstand des Vereins zu richten;


c) durch Ausschluß. Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, den Verein oder sein Ansehen schädigt oder trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung mit zwei Jahresmitgliedsbeiträgen im Rückstand bleibt. Der Ausschluß ist dem Mitglied schriftlich per Einschreiben mitzuteilen. Das Mitglied kann innerhalb eines Monats seit Zustellung schriftlich beim Vorstand Widerspruch einlegen.  Über den Widerspruch entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung abschließend.


(5) Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle aus der Vereinszugehörigkeit sich ergebenden Rechte und Pflichten. Bereits entstandene schuldrechtliche Verpflichtungen gegenüber dem Verein, einschließlich der Verpflichtung zur Zahlung fälliger Beiträge, bleiben jedoch bestehen.


§5 Rechte und Pflichten der Mitglieder


(1) Jedes Mitglied erkennt durch seinen Beitritt diese Satzung an und verpflichtet sich


a) die Ziele dieser Satzung zu vertreten und den Verein sowie seine Arbeit und seine Einrichtungen nach besten Kräften zu fördern,


b)  den von den Organen des Vereins im Rahmen ihrer Zuständigkeit ordnungsgemäß gefaßten Beschlüssen Folge zu leisten,


c) die durch die Mitgliederversammlung festgesetzten Beiträge entsprechend der Beitragsordnung zu entrichten.


(2) Jedes Mitglied hat das Recht, das Stimmrecht auszuüben, sofern


- die Beschlußfassung nicht die Vornahme eines Rechtsgeschäfts mit ihm oder die Einleitung oder Erledigung eines Rechtsstreits zwischen ihm und dem Verein betrifft;


- das Mitglied seinen Beitrag für alle vorausgegangenen Geschäftsjahre gezahlt hat.


Mitglieder, die im laufenden Geschäftsjahr eingetreten sind, können ihr Stimmrecht erst nach Zahlung ihres Beitrages für das laufende Geschäftsjahr ausüben.


§6 Organe


(1) Organe des Vereins sind


a) die Mitgliederversammlung


b) der Vorstand.


(2) Bei Bedarf werden ein Fachbeirat, Fachgruppen oder Arbeitsausschüsse gebildet.


§7 Mitgliederversammlung


(1) Der Vorstand hat jährlich mindestens eine Mitgliederversammlung einzuberufen.

Die Mitglieder sind mindestens zwei Wochen zuvor schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung zu laden. Die Mitgliederversammlung ist binnen einer Frist von einem Monat auch dann einzuberufen, wenn 1/5 der Gesamtzahl aller Mitglieder dies unter Angabe der Tagesordnungspunkte, deren Behandlung gewünscht wird, schriftlich beantragt.


(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.


(3) Beschlüsse können von der Mitgliederversammlung nur über Angelegenheiten gefaßt werden, die bei der Einberufung der Mitgliederversammlung in der Tagesordnung bezeichnet werden oder,  sofern es sich nicht um Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins handelt, mit Zustimmung der Mehrheit der anwesenden Mitglieder nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.


(4) Stimmrechtsausübung und Stimmenzahl der Mitglieder:


a) In  der  Mitgliederversammlung  werden  juristische  Personen durch  ihre Vertretungsorgane oder deren Beauftrage vertreten. Natürliche Personen können sich durch schriftlich bevollmächtigte Beauftragte vertreten lassen.


b) Jedes Mitglied verfügt bei der Stimmrechtsausübung über eine Stimme, die bei Vertretung durch mehrere Personen nur einheitlich abgegeben werden kann.


(5) Die Mitgliederversammlung besitzt die ausschließliche Zuständigkeit für


a) die Wahl, die Abwahl und die Entlastung des Vorstandes;


b) die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge;


c) die Prüfung und Abnahme des Kassenberichts und der Jahresrechnung

(Einnahmen und Ausgaben);


d) die Entgegennahme des Berichts des Vorstandes und die Beschlußfassung über Anträge des Vorstandes;


e) Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung für den Verein;


f) die Zustimmung zur Aufnahme und Vergabe von Krediten, zur Gewährung von Sicherheiten in jeglicher Form sowie zu Rechtsgeschäften mit einem Wert von mehr als 3.000,00 Euro;


g) die Beschlußfassung über den Erwerb und die Beendigung der Mitgliedschaft in Bundes- oder Landesverbänden;


h) die Geschäftsordnung des Vereins;


i) die Beschlußfassung über die Bildung von Fachgruppen und Arbeitsausschüssen sowie die Bestätigung der Wahl der Vorstände solcher Gruppen und Ausschüsse;


j) die Beschlußfassung über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins;


k) die etwaige Bestellung eines Geschäftsführers und die gesonderte Einrichtung einer Geschäftsstelle;


l) die Entscheidung über Widersprüche von Mitgliedern gegen Ausschlüsse aus dem Verein (§ 4 Abs. 4 c));


m) die Entscheidung über Widersprüche gegen Beschlüsse des Vorstandes, mit denen Widersprüche von Mitgliedern gegen die Niederschrift über die Mitgliederversammlung zurückgewiesen werden (§ 7 Abs. 9).


(6) Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen worden ist. Beschlüsse werden mit Ausnahme der unter § 13 und § 14 behandelten Materien (Satzungsänderung und Auflösung des Vereins) mit einfacher Mehrheit der von den anwesenden Mitgliedern abgegebenen gültigen Stimmen gefaßt.

Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.


(7) Wahlen werden offen, auf Antrag eines Mitglieds geheim durchgeführt. Offene Wahl erfolgt durch Handzeichen, geheime Wahl durch Abgabe von Stimmzetteln.

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der von den anwesenden Mitgliedern abgegebenen Gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann, wer die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Wahlleiter zu ziehende Los.


(8) Die Leitung der Wahl obliegt einem von der Mitgliederversammlung zu wählenden Wahlleiter, der gleichzeitig Versammlungsleiter sein kann; die Mitgliederversammlung kann zusätzlich zwei Beisitzer wählen, die den Wahlleiter unterstützen. Über die Wahl und die Ergebnisse ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Wahlleiter, bei gewählten Beisitzern auch von diesen zu unterzeichnen ist.


(9) Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die sämtliche  Abstimmungen, Beschlüsse und Wahlen einschließlich der Abstimmungs- bzw. Wahlergebnisse festhält.

Die Niederschrift ist vom Vorsitzenden oder von seinem die Versammlung leitenden Vertreter nebst einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

Die Niederschrift ist den Mitgliedern mit einfacher Post zuzustellen und gilt als genehmigt, wenn dem Vorstand innerhalb eines Monats nach Zugang kein Widerspruch von mehr als einem Viertel der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder vorliegt. Diese Bestimmung hat keine aufschiebende Wirkung für die in der Mitgliederversammlung gefassten Beschlüsse und durchgeführten Wahlen. Der Vorstand entscheidet über die Behandlung und Beantwortung von Einsprüchen durch Beschluß, der den Einspruchsführern zuzustellen ist. Über einen innerhalb eines Monats seit Zustellung schriftlich einzulegenden Widerspruch gegen den Beschluß entscheidet die nächstfolgende Mitgliederversammlung abschließend.


§8 Der Vorstand


(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus


a) dem Vorsitzenden und bis zu drei stellvertretenden Vorsitzenden (Vorstand im Sinne des § 26 BGB); jeweils zwei von ihnen gemeinsam vertreten den Verein. Nach § 7 10 Abs. 5 f) der Satzung wird die Vertretung des Vorstands mit Wirkung gegen Dritte in der Weise beschränkt, daß er zur Aufnahme und Vergabe von Krediten, zur Gewährung von Sicherheiten in jeglicher Form sowie zu Rechtsgeschäften mit einem Wert von mehr als 3.000,00 Euro der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung bedarf. Ohne die Vertretungsmacht nach außen zu beschränken wird bestimmt, daß stellvertretende Vorsitzende ohne den Vorsitzenden nur dann handeln sollen, wenn der Vorsitzende zuvor zugestimmt hat oder verhindert ist;


b) bis zu vier weiteren Mitgliedern (Beisitzern).


(2) Alle Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von drei Jahren gewählt und bleiben bis zur Neuwahl im Amt. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet das Amt des Vorstandsmitglieds. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist, falls seine restliche Amtsdauer ein Jahr oder mehr beträgt, von der nächstfolgenden Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied für den Rest der Wahlperiode zu wählen.


(3) Der Vorstand kann einzelnen Vorstandsmitgliedern oder dem Geschäftsführer die Schrift- und Kassenführung übertragen.


(4) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden, nach Arbeitsplan und Bedarf, mindestens aber einmal vierteljährlich mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen, in dringenden Fällen von mindestens drei Tagen, unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen.

Er ist einzuberufen, falls dies von mindestens drei Vorstandsmitgliedern oder von einem Fünftel der Gesamtzahl der Vereinsmitglieder beantragt wird; der Antrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten und zu begründen.


(5) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn er satzungsgemäß geladen worden ist und mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen  Stimmen.  Bei  Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme desjenigen stellvertretenden Vorsitzenden, der die Sitzung leitet.


(6) Über die Vorstandssitzungen und ihre Ergebnisse sind Niederschriften zu fertigen und den Vorstandsmitgliedern zuzustellen. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht, diese Niederschriften  einzusehen  und  zu verlangen,  daß  ihm  gegen Kostenerstattung Ablichtungen zur Verfugung gestellt werden.


(7) Der Vorstand leitet den Verein.


Er trifft alle hierbei erforderlichen Entscheidungen, sofern nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist.

Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören insbesondere


  1. - die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlungen und die Durchführung ihrer Beschlüsse,


- die Aufstellung des Arbeitsplanes und des Haushaltsplanes,


- die Rechnungslegung gegenüber der Mitgliederversammlung,


- die Verwaltung des Vereinsvermögens,


- die Entgegennahme von Anträgen der Mitglieder,


- die Vertretung des Vereins nach außen.


(8) Die Mitglieder des Vorstandes erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütungen. Auslagen können erstattet werden; Einzelheiten werden in einer von der Mitgliederversammlung zu beschließenden Geschäftsordnung festgelegt (§ 7 Abs. 5 h der Satzung).


(9) Ohne die Vertretungsmacht nach außen zu beschränken, bedürfen Willenserklärungen, die den Verein vermögensrechtlich verpflichten, der Schriftform; Einzelheiten werden in der Geschäftsordnung geregelt.


§9 Fachbeirat


(1) Der Vorstand kann aus eigener Initiative oder auf Vorschlag der Mitgliederversammlung einen Fachbeirat berufen. Die Fachbeiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Auslagen werden ihnen auf Antrag gemäß Beschluß des Vorstandes auf der Grundlage der Bestimmungen der Geschäftsordnung ersetzt.


(2) Die Aufgabe des Fachbeirates ist es, den Vorstand auf den von diesem bestimmten Fachgebieten beratend zu unterstützen. Die Dauer seiner Tätigkeit wird vom Vorstand festgelegt. In jedem Fall endet die Amtsdauer der Mitglieder des Fachbeirats mit derjenigen des Vorstandes.


(3) Die Mitglieder des Fachbeirats können nicht zugleich Vorstandsmitglieder oder

Rechnungsprüfer sein. Sie sind zu jeder Mitgliederversammlung sowie zu solchen

Vorstandssitzungen zu laden, bei denen Fachfragen, mit denen sie befasst sind, zur

Beratung und Entscheidung anstehen und über die Ergebnisse zu unterrichten.


§10 Geschäftsführer; Geschäftsstelle


(1) Der Vorstand kann die Geschäftsführung des Vereins mit Zustimmung der

Mitgliederversammlung (§ 7 Abs. 5 k)) einer natürlichen oder juristischen Person

übertragen, die nicht Mitglied des Vereins sein muß.


(2) Die Aufgaben, Rechte und Pflichten des Geschäftsführers ergeben sich aus der

Satzung, der Geschäftsordnung und dem Dienstvertrag.


(3) Der Geschäftsführer übt seine Tätigkeit hauptamtlich aus. Nebentätigkeiten sind ihm erlaubt, sofern sie mit dem Vorstand abgestimmt sind und nicht zu Konflikten mit seinen Verpflichtungen gegenüber dem Verein und den Vereinszielen führen.


(4) Der Geschäftsführer ist der Mitgliederversammlung und dem Vorstand  für die

ordnungsgemäße Erledigung der Geschäfte im Rahmen  ihrer Beschlüsse verantwortlich.


(5) Die  Geschäftsstelle wird  auf Beschluß  des Vorstandes  in der Wohnung  oder

Betriebsstätte eines Vorstandmitglieds unterhalten. Wird ein Geschäftsführer bestellt,

kann statt dessen eine gesonderte Geschäftsstelle eingerichtet werden, die vom

Geschäftsführer geleitet wird.


§11 Schriftführung, Kassenführung und Rechnungsprüfung


(1) Die Schriftführung und die Führung der Kassengeschäfte kann der Vorstand entweder einem oder  mehreren stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Geschäftsführer übertragen. Zahlungen dürfen nur auf Anweisung der vom Vorstand zur Kassenführung bestimmten Person geleistet werden; sie hat dem Vorstand auf Verlangen jederzeit Auskunft über den Konten- und Kassenstand zu geben und ihm sämtliche Belege vorzulegen.


(2) Über die Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen.

Einzelheiten der Kassenführung ergeben sich aus der vom Vorstand zu beschließenden Kassenordnung.


(3) Die Rechnungsprüfung erfolgt durch zwei Mitglieder des Vereins, die von der

Mitgliederversammlung jährlich mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder

Gewählt werden. Sie dürfen nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Dreimalige

Wiederwahl ist zulässig; erneute dreimalige Wiederwahlen sind  jeweils erst nach einer Unterbrechung von zwei Jahren zulässig.


§12 Finanzierung


Die zur Erreichung des Vereinszwecks erforderlichen Mittel werden aufgebracht durch


- Mitgliedsbeiträge,


- Projektförderungs- und sonstige öffentliche Mittel,


- Spenden, Schenkungen und Zustiftungen.


§13 Satzungsänderung


(1) Änderungen der Satzung können durch die Mitgliederversammlung mit einer

Mehrheit von ¾ der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.


(2) Anträge auf Satzungsänderungen müssen den Mitgliedern mit der Einladung

zur Mitgliederversammlung bekanntgegeben werden.


§14 Auflösung des Vereins


(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer ausschließlich zu diesem Zweck

einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Die Einberufung kann nur auf

entsprechenden Beschluß des Vorstandes oder auf Antrag von mindestens einem

Viertel der Gesamtzahl aller Vereinsmitglieder erfolgen.


(2) Der Auflösungsbeschluß bedarf zu seiner Wirksamkeit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden  Mitglieder und  darüber hinaus der Mehrheit der Gesamtzahl aller

Vereinsmitglieder.


(3) Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke hat die Mitgliederversammlung  im Auflösungsbeschluß  zugleich  darüber zu beschließen, welchem  gemeinnützigen Verein oder welcher juristischen Körperschaft des öffentlichen Rechts das Vereinsvermögen zufällt. Dies hat mit dem Zusatz zu geschehen, daß die verbliebenen Vermögenswerte unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Naturschutzes und der Landschaftspflege zu verwenden sind.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

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